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kosmogen / Neolithische Ursprünge

der Astrologie

Sonnentor bei Busovgrad/ Bulgarien (Messung der Tages- u. Nachtgleichen)   aktualisiert am 8/ 10/ 2018     Ende

 

WAS ist Astrologie, wie und wo ist sie entstanden

Neolithische Ursprünge der Astrologie

Ursprung des THRAKISCHEN Jahreshoroskops

Allgemeines zu meinem Horoskopangebot

Untersuchungsangebote

Angaben für eine Bestellung/ Beratung

Technik der Planetentransite

Infographie unseres Sonnensystem

Kontakt

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WAS ist Astrologie, wie und wo ist sie entstanden,

wie entwickelte sie sich im Laufe der Zeit

Frühe Entstehung /  Astrologie ist mehrere Jahrtausende alt, sie entstand aus der Beobachtung des uns umgebenden Himmels und der Erde im Zusammenspiel mit den Bewegungen von Sonne, Mond und Planeten (Wandelsternen). Eigentlich ist der Begriff „Astrologie“ (griech. Sternenkunde) etwas irreführend. Da es sich um die Erforschung der Erdbewegung im Zusammenspiel mit unserem Planetensystem handelt, wäre ein Begriff wie Astro- oder Kosmogeographie stimmiger. Indem sich Astrologie darauf beschränkt zu untersuchen wie unser Planetensystem das Leben auf der Erde beeinflußt, unterscheidet sie sich deutlich von der modernen Astronomie welche vor allem mit naturwissenschaftlichen Methoden die Materie des Alls erforscht.

 

Die Anfänge menschlicher Himmelsbeobachtung stammen aus einer schriftlosen Zeit und sind daher nur auf Grund neolithischer Steinmonumente zu datiere, die manchmal sogar nur im Zusammenhang mit gewissen Geländeformationen zu rekonstruieren sind. Ein Beispiel dafür ist der Sonnenkalender von Wolfsgraben/ Lichtenstern (Bild links) auf der Schlerngruppe bei Bozen in Südtirol, der in jahrelanger Forschungsarbeit von Dieter Bernardi erforscht wurde. Diese Gebirgsformationen und Steinmonumente dienten nicht nur der Kalenderaufstellung sonder hatten auch eine kultisch-religiöse Bedeutung. Sie stammen aus unterschiedlichen Epochen und sind nicht nur in Europa, sondern überall auf der Erde zu finden. Zu den bekanntesten neolithischen Anlagen dieser Art zählt Stonehenge in Südengland, dessen Anfänge in eine Zeit bis 3000 v.u.Z reichen und das bis in die frühe Bronzezeit in Betrieb stand. Aber ähnliche Anlagen des frühen Menschen zur Himmelsbeobachtung sind in ganz Europa zu finden von Irland über die Normandie und Bretagne bis zum Balkan in die Türkei und den vorderen Orient. top

 

In Amerika finden sich neben Peru in Südamerika entsprechende Anlage vor allem in Mittelamerika in der Kultur der Maya und Azteken. Die Mayakultur von 1000 v.u.Z.  bis 1500 u.Z. zeichnete sich durch besonders präzise astronomische Kenntnisse aus, welche nicht nur kalendarisch sondern kultisch bzw. astrologisch umgesetzt wurden. Trotz der Ausbildung einer Schrift und hochentwickelter astronomischer Kenntnisse war diese Kultur fast in der Steinzeit geblieben. An Metallen wurden nur Gold uns Silber verarbeitet, das Rad als Transportmittel war unbekannt. An ihrem Beispiel erkennt man, daß es für astronomische Beobachtungen und Kenntnisse keiner hohen technischen Kultur bedurfte.

 

Traumatisierung / Ständige Eroberungskriege bei denen zigtausend der Eroberten und bes. die Intelligenzija (führender Adel und Priester) ermordet wurden, sowie Schriftlosigkeit und Geheimhaltung führten immer wieder zur Auslöschung kosmischer Kenntnisse. So wurde z.B. schon weit vor „Christi Geburt“ in der Antike vermutet, daß die Sonne im Zentrum unseres Planetensystems steht, was erst durch Galileo im I6. Jhd. - also fast 2 Jahrtausende später - wieder ins öffentliche Bewußtsein trat. Anfangs war es sogar infolge der Inquisition gefährlich sich öffentlich dazu zu bekennen.

 

Ein typisches Beispiel für den Verlust kosmischen Bewußtseins ist z.B. die Kultur der Thraker (antiker Volkstamm im östlichen Balkangebiet). Nach der römischen Eroberung gerieten nicht nur Ihre kosmischen  Kenntnisse in Vergessenheit sondern auch ihre Sprache, und das heutige Rumänien wurde latinisiert. So können wir das Bewußtsein dieser Kultur nur mehr durch Steinmonumente, spärliche hellenistische Textdokumente und eine gewisse Hellsicht rekonstruieren. Heute würde man in so einem Fall von der Traumatisierung eines ganzen Volkes sprechen. top

 

Erste Kalender / Früheste Zeugnisse astronomischer Beobachtung stammen bereits aus einer Epoche weit vor der Bronzezeit. Der beginnende Ackerbau in der Bronzezeit selbst machte dann eine genaue Zeitbeobachtung und -einteilung notwendig um  Pflanz- und Erntezeiten richtig vorauszuplanen. So entstanden erste Kalender. Über die Erkenntnis, daß Sonne und Mond im Zusammenspiel mit der Erde die Jahreszeiten entstehen lassen, also das vegetative Leben nicht nur beeinflussen sondern erschaffen, entstand eine sakrale Bedeutung des Himmels und religiöse Verehrung seiner Kräfte, was durch verschiedene Ritualgegenstände aus dieser Epoche und späteren Kulturen belegbar ist (z.B. Berliner Goldhut).

 

Kosmische Ein- und Unterordnung / Wie eine eigentliche Astrologie aus dieser frühen Zeit in Europa aussah wissen wir nicht, da es dazu keine schriftlichen Dokumente gibt. Aber sie entstand aus der Beobachtung, daß das gesamte Leben, nicht nur die Pflanzen sondern auch Tier und Mensch einem vegetativen Rhythmus unterworfen sind. Insofern ist es naheliegend bei der Astrologie von einer Art kosmisch-vegetativen Anlage im Menschen zu sprechen. Im deutlichen Unterschied zu unserem heutigen Bewußtsein war die Frühzeit des Menschen vom Gedanken der Ein- und Unterordnung in die kosmisch-irdischen Kräfte bestimmt. Dabei war die Vorstellung von der Erhaltung der kosmischen Ordnung mit Tier- und Menschenopfern verbunden die im Einklang mit den kosmischen Rhythmen stattfanden. top  

 

Dieser Gedanke eines notwendigen Opfers kam aus der Erkenntnis, daß zur Lebenserhaltung ständig der Tot anderer Lebewesen – ob Tier oder Pflanze - notwendig ist. Wahrscheinlich entstand auch eine kollektive Erfahrung, daß durch noch so viele Opfer an die Götter (z.B. an einen Sonnengott) sich das Schicksal nicht beeinflussen ließ. Die Popularität der in der Folge einsetzenden christlichen Ideologie bestand wohl  vor allem in einer Art legitimierten Erlösung von den bisherigen Opfern indem ein einzelner Mensch – nämlich Christus als „Sohn Gottes“ – dieses Opfer freiwillig und abschließend für alle Zukunft auf sich nehmen sollte. Durch diese Befreiung von der kosmischen Unterwerfung entstand jetzt der entgegengesetzte Gedanke von der Beherrschung kosmisch-irdischer Kräfte. Wie es in der Bibel heißt, daß sich der Mensch die Erde nun untertan mache. Nach 2 Jahrtausenden der gedankenlosen Umsetzung dieser Ideologie stehen wir heute vor ihren Folgen einer zunehmenden Vernichtung unserer Umwelt.

 

Tierkreiszeichen / Je nach Kultur entstanden verschiedene astrologische Traditionen und noch bis heute werden unterschiedliche Methoden entwickelt. Die ersten schriftlichen Zeugnisse zur Astrologie stammen aus Babylon, dort wurden im Hellenismus auch unsere bis heute so populären Tierkreiszeichen entwickelt. Zur Zeit der antiken Römer entstand daraus - durch die sogenannten  Chaldäer (Babylonier) eingeführt - eine bis heute sehr populär gebliebene Banalastrologie die bereits damals zu ersten Astrologieverboten führte. Die Tierkreiszeichen in denen die Sonne bei einer Geburt steht sind zwar sehr einfach anzuwenden, stellen aber lediglich ein ergänzendes Element bei einer korrekten Anwendung der Astrologie dar. Ihre alleinige Anwendung führt ziemlich schnell zu falschen bzw. beliebig austauschbaren Ergebnissen.

 

Es mag ja öfter stimmen, daß z.B. Menschen mit der Sonne im Löwen selbstgefällig sind, gerne Vorbild sein wollen und daher unabhängige Positionen im Leben wählen. Aber für eine Charakterbeschreibung und noch weniger um einen momentanen Entwicklungszustand zu beschreiben genügt das nicht - und obendrein stimmt es auch oft nicht, weil bestimmte Planetenpositionen aktuell oder bei der Geburt dagegen sprechen. Oder lesen Sie sich doch einmal durch was vom einfühlsam, beeinflußbaren „Fischchen“ behauptet wird, und versuchen Sie dann den Fischgeborenen Erdogan darin wieder zu erkennen. Und da bis heute Astrologie auf diese Tierkreiszeichen reduziert wird, ist es nicht verwunderlich daß statistische Nachweise immer wieder zu negativen Ergebnissen führen. top  

 

Man kann allerdings besonders prognostische  Astrologie sehr gut ganz ohne Tierkreiszeichen anwenden, wie ich es in meinen kosmogen-Zeitanalysen anbiete. Wenn wir infolge der Schriftlosigkeit und Vernichtung der Eingeweihten bei Eroberungen auch nicht wissen wie die neolithische Astrologie im Detail funktionierte, so kam sie scheinbar ohne Tierkreiszeichen aus. Auf ihren Beobachtungsstätten finden sich jedenfalls keine Hinweise auf Tierkreiszeichen. Auch in der Frühzeit der Babylonier und Ägypter gab es keinen uns heute entsprechenden Tierkreis, dieser wurde erst während des Hellenismus eingeführt. Parallel zu einer bis heute bestehenden populären Banalastrologie gab es aber bereits im I. Jahrhundert n. Chr. eine erste gründliche Zusammenfassung des damaligen astrologischen Wissens im sogenannten Tetrabiblos des antiken Philosophen PTOLOMÄUS aus Alexandria. Die heute am weitesten entwickelte und verbreitete sogenannte klassische Astrologie geht auf seine Schriften zurück. Im Unterschied dazu ist die moderne Astrologie aber weniger faktisch und schicksalsgläubig sondern psychologisch ausgerichtet. 

 

Astrologie und faktische Wirklichkeit / Was man unter Charakter oder Schicksal im eigentlichen Sinn versteht, bildet sich erst im Zusammenspiel der kosmischen Kräfte mit tatsächlichen Umständen, Erbe, Kultur, Erziehung und freiem Willen heraus. Daß Astrologie immer wieder in Frage gestellt wird hat mit einer simplen Verkennung dieses Zusammenspiels zu tun. Es erfordert ein „in sich hineinhören“ – und Übung dazu - um den kosmischen Einfluß von der tatsächlichen Wirklichkeit unterscheiden-  bzw.  trennen-, und dann noch seine persönliche Entscheidungsfreiheit spüren zu können. Darum kommt man auch mit wissenschaftlichen Beweisen für die Astrologie nie zu brauchbaren Ergebnissen. Zu diesem Thema gibt es eine illustrative Episode, die antike Geschichte von der thrakischen Magd. Diese lacht Thales von Milet, den weisen Philosophen und Astrologen lauthals aus, der vorlauter in den Himmel zu schauen in einen Brunnen fällt. Der Astrologie alleine darf man sich nicht anvertrauen, man muß auch auf die tatsächlichen Vorgänge und Ereignisse um sich herum achten. Erst aus dem Zusammenspiel von Himmel und Erde entsteht Wirklichkeit. top

 

Naturwissenschaft / Naturwissenschaftliches Vorgehen ist zerlegend-„destruktiv“, während astrologisches Vorgehen zusammenschauend-konstruktiv funktioniert. Ein naturwissenschaftlicher Beweis wäre nur durchführbar, wenn man z.B. den Mars aus unserem Planetensystem entfernen könnte und dann die menschliche Aggressivität wegfallen oder zumindest stark abgeschwächt wäre (Mars entspricht astrologisch der Tatkraft und Aggressivität). Die Meinung von noch so vielen Nobelpreisträgern die gemeinsam 1975 Astrologie als Unsinn bezeichneten ist daher genauso unsinnig wie bekannte Atheisten zu fragen was sie von der christlichen Sonntagsmesse halten – obendrein wenn sie sich mit dm Thema nicht einmal beschäftigt haben. Leider sind die meisten Astrologieverbände auch nicht in der Lage ihr Fach richtig darzustellen. Dort sammeln sich nur zu oft konservative Dogmatiker, Lobbyisten oder Geschäftemacher, die ihrem Anliegen kaum oder nur in  falscher Weise gewachsen sind. 

 

Realisierungsvielfalt / Ein Beispiel um die Grenzen der Astrologie aufzuzeigen: Der Planet Neptun ist z.B. mit Grenzüberschreitungen, der Stimulation von Phantasie verbunden. Das spielt in vielen menschlichen Tätigkeiten eine Rolle indem sie über die Wirklichkeit hinausgreifen, z.B. in positiver Weise in Kunst, Psychologie oder Spiritualität, in negativer Weise bei Lügen, Täuschungen, Betrug, oder Drogen. Astrologisch ist zwar eine verstärkte neptunsche Anlage feststellbar, und wie der Einfluß zu- und abnimmt oder sich mit anderen Anlagen verbindet. Aber letztlich könnte man rein astrologisch nicht unterscheiden ob der Einfluß zu psychologischer bzw. spiritueller Aktivität oder Irrtümern bzw. Betrug führt. Im Grunde war das astrologisch schon immer bekannt, aber medial wurden immer faktisch richtige Vorhersagen dermaßen sensationell hochgejubelt, daß ganz falsche Erwartungen von der Astrologie in der Öffentlichkeit entstanden. top                                                                                                                                                                                                                 

 

Religiöse Wurzel /  Auch die religiöse Wurzel spielt bei Entwicklung und Beurteilung der Astrologie eine wichtige Rolle. So erinnern z.B. die Griechen durch die Namensgebung der Planeten nach ihren Göttern an den kosmischen Bezug unserer Kultur, wobei die Griechen vieles aus der thrakischen Kultur übernommen hatten. Unsere westliche Astrologie wurde zwar von einem Griechen erstmalig zusammengefaßt geht aber in dieser Form vor allem auf die Babylonier und ihren „Sternenglauben“ zurück. Die Babylonier standen wiederum in erbitterter Feindschaft mit ihren monotheistischen, israelitischen Nachbarn, aus denen heraus sich das Christentum entwickelte. Dem immer stärker werdenden  Christentum als Offenbarungsreligion gelang es dann sich immer mehr gegen das kosmisch orientierte sogenannte Heidentum durchzusetzen. Geschickt unterwanderte es die kosmische Orientierung seiner Umgebung mit eigenen Symbolen, Feiern und Heiligen. An vielen Orten endete das mit der Zerstörung der alten kosmischen Anlagen als Teufelswerk, so daß altes Wissen endgültig verloren ging. In Europa, dem christlich bekehrten Abendland war die Astrologie zwischenzeitlich komplett vergessen und tauchte erst wieder durch den Kontakt mit den Arabern auf, welche die Werke der hellenistischen Kultur wieder entdeckten und übersetzten.

 

Sinngehalt des Sonnenkultes / Die frühen Menschen lebten viel näher an der Natur als wir uns das heute vorstellen können. In der Bronzezeit die in in Mitteleuropa von ca. 2200 bis 800 vor unserer Zeitrechnung (Christi Geburt) dauerte. begann neben dem Gebrauch  von Bronze auch eine zunehmend organisierte Landwirtschaft. Dabei erkannten die Menschen welche Bedeutung die Sonne für ihr Leben spielte. Es ist nicht verwunderlich, daß sie anfingen diese wunderbar wärmende und über ihre Köpfe am Himmel dahinziehende, golden leuchtende Scheibe zu verehren. Sie erforschten ihren regelmäßigen Gang und ängstigten sich wenn sie in die Nacht versank oder im Winter an Kraft verlor, oder gar mitten am Tag in einer Finsternis sich verdunkelte. Nicht verwunderlich, daß sie dieses geheimnisvoll-unnahbare Wesen verehrten, das sie so wohlwollend am Leben hielt. Und weil alles nach ihrer Erfahrung Nahrung brauchte und nicht zuletzt auch sich voneinander ernährte, also Opfer brauchte, glaubten sie auch der Sonne opfern und Geschenke bringen zu müssen um sie am Leben zu halten. top

 

Fischezeitalter / Periode mit dem Beginn unserer Zeitrechnung bis heute ca. 2000 n. Chr. Nach dem Ende der Bronzezeit (ca. 800 v.u.Z) und der beginnenden Antike mit der zunehmenden Beherrschung der Natur verlor die Unterwerfung unter die Sonne langsam an Bedeutung. An ihre Stelle trat nun die Erkenntnis, wie sehr die menschliche Gemeinschaft von hoch entwickelten vorbildhaften Menschen abhängt, wie bedeutend das Mitgefühl im Zusammenleben ist. Denn die Sonne ist mitleids- und erbarmungslos und durch noch so viele Opfer ist sie nicht erreichbar, bleibt stoisch unnahbar. Das nun aufkommende Christentum erfüllte dieses Bedürfnis nach vorbildhaften und Erlösung vom irdischen Dasein versprechenden Menschen. Christus und Buddha erfüllten solche Hoffnungen. Über die Theorie der 2000 Jahre dauernden Zeitalter siehe Zeitalterlehre.

 

Wassermannzeitalter / Periode von heute ca. 2000 bis ca. 4000 n. Chr. Heute nach 2000 Jahren haben sich die Hoffnungen welche mit dem Fischezeitalter bzw. dem Christentum oder Buddhismus begannen nur sehr mäßig oder gar nicht erfüllt. Die Sehnsucht nach einer neuen Heilserwartung wächst. Astrologisch spricht man vom einsetzenden Wassermannzeitalter, das durch die Verbindung technischer Möglichkeiten mit sozialer und sexueller Gleichberechtigung mehr individuelle Freiheit für den einzelnen Menschen bringen soll. Aber schon jetzt erkennt man die neuen Gefahren die mit zuviel Technik und Individualisierung einhergehen. Als besonders gefährlich erscheint die Verbindung von Übertechnisierung, Anonymität und egoistischem Individualismus. Unsere heutige Umweltverschmutzung ist bereits ein Symptom für diese Tendenzen. Wir wären nicht die erste Kultur auf der Erde welche an ihrer Uneinsichtigkeit zugrunde geht. Über die Theorie der 2000 Jahre dauernden Zeitalter siehe Zeitalterlehre.

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Allgemeines zu meinem Horoskopangebot

Über die 12er-Teilung /  Eine Populärastrologie allein auf der  Basis der 12 Tierkreiszeichen wie man sie in der Presse findet (was haben z.B. die "Krebse“ oder "Steinböcke" dieses Jahr zu erwarten) ist wenig brauchbar und grenzt durch die extreme Vereinfachung eher an Humbug. Diese Art Astrologie kam schon sehr früh in Verruf, so daß sie bereits von den Römern zeitweise verboten wurde. Das gleiche Urteil gilt für die keltischen, chinesischen oder die Zeicheneinteilung der Mayas. Die Besonderheit eines Menschen ist nicht in eine Zwölferschablone zu pressen, das entspricht eher einem archaischen Bedürfnis einem gewissen Totem anzugehören. Unsere Einteilung der Ekliptik (Umlaufebene des Planetensystems um die Sonne) in 12 Tierkreisabschnitte stammt aus der babylonisch-hellenistischen Tradition und war Vorläufer einer Gradeinteilung. Aber auch in der keltischen und chinesischen Tradition oder im aztekischen- bzw. im Mayakalender finden wir eine solche !2er Teilungen. Sie wurde aus den 12-13 Vollmonden im Jahr abgeleitet, aber auch aus dem 12jährigen Umlauf des Planeten Jupiter durch die Ekliptik. Jupiter hat astrologisch eine expansive Bedeutung (Glück) und wurde von den Chinesen wohl darum als Ausgangsbasis für ihre Einteilung der Jahreszeichen gewählt. top

 

Kulturelle  Einflüsse / Die Menschen nach Jahrgängen zusammenzufassen entspricht dem mehr kollektiven Bewußtsein der Asiaten, ist aber zur genauen Beurteilung eines Menschen genauso unbrauchbar wie unsere „Monatszeichen“ oder die anderer Kulturen. Generell ist dazu zu sagen, daß astrologische Deutungen immer auch von der jeweiligen Kultur mit deren Standards und Klischees beeinflußt sind. Das  gilt im  besonderen  Maß bei exotischen  Astrologieformen wie z. B. bei Mayas und  Azteken, aber auch bei Indern und Chinesen. Nicht selten sind die astronomischen  Voraussetzungen dabei auch anders oder naturwissenschaftlich stehengeblieben. Keine dieser Formen außer der klassisch-europäischen hat eine zeitgemäße psychologische Überarbeitung erfahren. Eine Interpretation z.B. nach dem Maya- oder Aztekenkalender hat daher höchstens historischen Wert, wenn man bedenkt, daß die Ideologien dieser Kulturen von sehr grausamen Menschenopfern geprägt waren. Meine Verwendung neolithisch-thrakischer Wurzeln ist rein rechnerisch indem die Wintersonnenwende am exakten örtlichen Mittag zur Jahresvorausschau verwendet wird. Die Interpretation erfolgt nach der psychologisch überarbeiteten klassischen Astrologie.

 

Astrologische Häuser /  Aus „unserer“ Neolithik, bzw. aus (vor-)thrakischer Zeit ist uns bisher keine tierkreisartige 12er-Gliederung überliefert, allerdings zeigt z.B. das Thrakische Jahreshoroskop immer ein stimmiges Zusammenfallen der Tierkreiszeichen mit den sogenannten 12 astrologischen Häusern, einer 12er-Teilung die am östlichen Horizont eines Horoskops (= Aszendent) einsetzt. Nach bisherigen Quellen soll diese „Hausteilung“ aber erst später nach den Tierkreiszeichen entwickelt worden sein – nicht unwahrscheinlich, daß es aber umgekehrt war. In neolithischer Zeit lagen ja Sternbilder, Tierkreiszeichen und Häuser immer „übereinander“. Erst durch die Kreiselbewegung der Erdachse (Präzession) verschieben sich diese Teilungen gegeneinander, was im Laufe der Zeit vergessen wurde. Da sich vor etwa  4000 Jahren noch Sternbilder und Tierkreiszeichen deckten, konnte man das noch als fixe Orientierung am Himmel verwenden. Das ist heute nicht mehr möglich, da sich beide um ca. 60° gegeneinander verschoben haben. Diese Präzession ist aber schon seit (oder weit vor?) der Antike bekannt. Wahrscheinlich müßte man die Chronologie der astrologischen Geschichte sogar neu überarbeiten. top

 

Astrologie ohne Tierkreiszeichen /  Während in meinem Kommentarangebot Tierkreiszeichen ergänzend verwendet werden, kommt mein Zeitanalyse-Angebot gänzlich ohne Tierkreiszeichen aus. Im Thrakischen Jahreshoroskop  - wo Zeichen und astrologische Häuser zusammenfallen – wird diese 12er Teilung des Himmels  besonders für die kollektive Situation ausgewertet. Wenn bisher von den Thrakern keine solche 12er Teilung bekannt ist, so haben sie sicher auch Sternbilder als Himmelsorientierung und Zeitenteilung für Ihre Feste und damit verbundene Riten interpretiert und verwendet – besonders wenn sich dort Planeten aufhielten.

 

Orphisches Universum / Durch die kultische Bedeutung der 10 (4+3+3) im orphischen Universum der Thraker könnte eine 10er Teilung des Jahres entstanden sein, welche zur Wintersonnenwende gipfelte. Entsprechend Hinweise darauf fehlen allerdings bis heute. Die Wintersonnenwende ist der Momente wenn die Sonne im Ersterben gleichzeitig den irdischen Mutterschoß in der Höhle befruchtend, aus ihr wiedergeboren wird. Es mag mehr als ein Zufall sein, daß dieser Moment astrologisch stattfindet, wenn die Sonne in das 10. astrologische Feld/ Haus tritt, welches dem Tierkreiszeichen Steinbock entspricht, und vor ca. 4000 auch mit dem Sternbild Steinbock zusammenfiel. Steinbock gilt als das erdigste astrologische Element. So symbolisiert der erneute Ein- und Aufstieg der Sonne darin eine erneute Beseelung, eine Wiederbelebung der Erde. Das 10. Haus bezieht sich astrologisch auf die öffentliche Verwirklichung als Folge der Vergangenheit (Karma). Im Thrakischen Jahreshoroskop gilt dieser Moment als Ausblick auf eine kommende Wirklichkeit. Daß sich dieser Vorgang seit Ewigkeiten wiederholt, ist schlechthin ein Symbol für die Unsterblichkeit, die dem zentralen Gedanken im thrakischen Weltbild (Orphismus) entspricht. Das bulgarische Archäologenpaar Alexander und Valeria Fol haben diesen thrakischen Orphismus ein Leben lang erforscht und eindrücklich in ihren Veröffentlichungen dargestellt. top  

 

Sternbilder und Tierkreiszeichen /  Abgesehen davon, daß die Abschnitte der astronomischen Sternbilder und die jahreszeitlichen Tierkreiszeichen nur für etwa 2000 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung „örtlich“ annähernd  zusammenfielen, kann auch die nördliche Bedeutung der Tierkreiszeichen nicht mit der südlich des Äquators übereinstimmen. Nachdem die astrologische Bedeutung der Tierkreiszeichen ursprünglich stark mit der Erfahrung der nördlichen Jahreszeiten zusammenhing müßte sie südlich des Äquators mit einer gegenteiligen jahreszeitlichen Erfahrung in Verbindung stehen. Aber die europäischen Eroberer stülpten während ihren Kolonisationen dem Süden einfach den eigenen Kalender über. Wenn bei uns z.B. der tiefste Sonnenstand zur Wintersonnenwende am 21./22. Dezember am Übergang des Schützen in den Steinbock fällt, ereignet sich zu dieser Zeit im Süden ja die Sommersonnenwende, also die hellste und sonnenreichste Zeit. 

 

Nördlich und südlich des Äquators /  Das gleiche Geburtsdatum kann also nördlich und südlich des Äquators nicht die gleiche „Zeichenqualität“ aufweisen. Unsere Steinbockzeit kann ja im Süden schwerlich mit der Unbeschwertheit des Sommers in Zusammenhang stehen. Unser höchster Sonnenstand am 21./22. Juni am Übergang von den Zwillingen in das Krebszeichen kann ja im Süden schwerlich auf die dort dunkelste Zeit und Kälte des Winters projiziert werden. Dieser „Eurozentrismus“ tritt am widersinnigsten zutage indem im Süden Weihnachten mit „schneebedeckten Lichterbaum“ in der größten Sommerhitze gefeiert wird. Forscht man in der Vergangenheit über Zeiteinteilungen bzw. Kalenderformen in verschiedenen Kulturen, bemerkt man, daß diese Einteilungen ständig durch politische, religiöse, ideologische und wirtschaftliche Machtverhältnisse manipuliert wurden, und sich dadurch immer wieder zu den tatsächlich am Himmel sichtbaren Vorgängen verschoben haben.

 

AstroNOmie und Kalender / Das Hauptproblem bei der Schaffung von Kalendern ist die astronomische Tatsache, daß die beiden Zeitgeber Sonne und Mond unterschiedliche Rhythmen vorgeben, die nur knapp nicht ineinander aufgehen. 12 Mondmonate von durchschnittlich 30 Tagen ergeben 360 Tage und passen somit nicht in ein Sonnenjahr von 365 Tagen. Dem wurde mit unterschiedlichen Methoden von Schaltmonaten und Tagen abgeholfen, dadurch entstehen abstrakte numerische Kalender welche aber nicht mehr den natürlichen Gegebenheiten folgen. So stimmen heute auch unsere Tierkreiszeichen nicht mit unserer Monatseinteilung überein, noch ist unser Jahresanfang astronomisch begründet. Aktuelle Beispiele für willkürliche Zeitordnungen sind neben dem Jahresbeginn am 1. Jänner, z.B. unsere Zeitzonen oder unsere Sommer- bzw. Winterzeit (die in der EU gerade wieder abgeschafft werden soll). top

 

Lediglich das Thrakische bzw. neolithische Jahr begann astronomisch richtig am Tag des niedersten mittäglichen Sonnenstandes im Jahr, an unserem heutigen 21.22. Dezember. Astrologisch ergibt sich in diesen Moment auch eine exakte 4-Teilung des Jahreskreises durch die Tages- und Nachtgleichen. Und bei einer Teilung der entstandenen Viertel in weitere 3 Teile ergeben sich 12 exakt gleich große Teile von 30° die nicht nur genau mit Tierkreiszeichen und astrologischer Hauseinteilung übereinstimmen, sondern sich bis in die Bronzezeit auch noch anahnnähernd mit den Sternbildern deckten. Dabei deckt sich das Widderzeichen mit dem 1. Haus, Stier mit dem 2. bis zu den Fischen mit dem 12. Haus. Vor 3000 Jahren lagen auch noch die Sternbilder ca. hinter den „passenden“ Zeichen und Häusern, also das Sternbild Widder lag zur Tages- und Nachtgleiche am östlichen-, am aufsteigenden Horizont und somit am 1. astrologischen Haus, bzw. im Tierkreiszeichen Widder, das den Namen dieses Sternbildes übernahm.

 

Zeitaltertheorie / Es läßt sich vermuten, daß unsere Sternbilder erst in der Bronzezeit „erfunden“ wurden bzw. Form und Namen erhielten –wahrscheinlich sogar noch früher in der neolithischen Periode vor ca. 5000 Jahren. Dadurch war es noch im Widderzeitalter (2000 v.u.Z. bis „Christi Geburt“) für Eingeweihte ohne komplizierte Berechnung möglich astrologische Deutungen direkt vom Himmel abzulesen. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hier auch um die ursprüngliche bronzezeitliche Jahresteilung, die dann von den Griechen erstmal schriftlich niedergelegt wurde. Das Thrakische Jahreshoroskop baut auf diesen ursprünglichen Gegebenheiten auf. Lediglich das Sternbild Widder deckt sich heute nicht mehr mit dem Tierkreiszeichen Widder bzw. dem 1. astrologischen Abschnitt bzw. Haus. Es ist bereits um „0“ u.Z. hinter das Tierkreiszeichen Fische zurückgewandert, und tritt heute in das Zeichen Wassermann ein. Aus dieser Verschiebung welche durch die Kreiselbewegung der Erdachse (Präzession) entsteht werden unterschiedliche, 2000 Jahre andauernde Zeitalter abgeleitet. Danach leben wir heute am Beginn des Wassermahnzeitalters, welches sich durch Technik, Individualismus und  Androgynität charakterisiert – nichts ist derzeit augenfälliger geworden. Die Kreiselbewegung der Erdachse benötigt für einen Umlauf 26 000 Jahre, dadurch entstehen 12 Zeitalter von 2000 Jahren.

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Technik der Planetentransite

Transite /  Die von mir angewandten astrologischen Techniken basieren auf verschiedenen Formen von Planetenbewegungen, Transite, Sekundärdirektionen oder Solarimpuls (Solarhoroskop) genannt, und nur zum geringsten Teil auf der Interpretation von Tierkreiszeichen. Die Kosmogen-Zeitanalyse besteht z.B. nur aus Transiten und kommt ganz ohne Tierkreiszeichen aus. Ein Planetentransit entsteht indem der Abstand zwischen einem aktuell laufenden Planeten und einer („erinnerten“) astrologischen Position im Geburtsmoment beobachtet, und nach Erfahrungswerten interpretiert wird. Solche Bewegungen und Abstände konnten ohne besondere Hilfsmittel auch in neolithischer Zeit beobachtet werden. Heute verwendet man ganz andere Techniken und Hilfsmittel zur Darstellung der Planetenbewegungen z.B.  Computerberechnungen und deren Umsetzung in Form von Kurven  (siehe Bild am Kopf der Webseite top) oder als zeitlineares Abrollen der Kurven in Form eines Kalenders.

Die obige Darstellung zeigt z.B. eine solche zeitlineare Darstellung der entstehenden Abstände der aktuell laufenden Planeten JUPiter, SATurn, URAnus NEPtun und PLUto zueinander in der Zeit von September 2018 bis August 2019. Wenn die Abstände 60, 90 oder 120° erreichten wird das farblich markiert. In einem Transitkalender handelt es sich um die Abstände aktuell laufender Planeten zu den persönlichen Geburtspositionen. Diese Transitbewegungen beeinflussen menschliches Handeln indem sie bestimmte Grundantriebe stimulieren wie z.B. Zentrierung, Verbindung, Anziehung, Aktivität, Expansion, Kontraktion, plötzliche Richtungsänderungen, Auflösung und komplexe Transformationen. Während eines Jahres gibt es bis zu 25 Transithöhepunkte welche in einer Zeitanalyse  automatisch interpretiert werde. Auf diese Weise kann ein sehr persönlicher Entwicklungsrhythmus erkannt werden. Der Thrakische Vergleich interpretiert z.B. die Transite welche sich am wahren Mittag der Wintersonnenwende (1-2 Tage vor Weihnachten) zu den Geburtspositionen eines bestimmten Menschen bilden. top

 

Interpretation /  Wie man an vielen archaischen Steinmonumenten erkennt, wurde in vorgeschichtlicher Zeit genauen kosmischen Zeitpunkten eine zentrale kultische und praktische Bedeutung gegeben. Aber lediglich bei Thrakern, Babyloniern und in vorkolumbianischen Kulturen haben wir bis jetzt konkretere Hinweise zur Interpretation und Auswertung solcher kosmischer Momente. Die vielen Keilschriftdokumente der Babylonier betreffen allerdings vorwiegend Regierungs- Kriegs- und landwirtschaftliche Interessen die für uns heute schwer nachvollziehbar bzw. überprüfbar sind. Die fehlende Überlieferung anderer Völker liegt vor allem an der Geheimhaltung dieses Wissens und an der Schriftlosigkeit vorgeschichtlicher Kulturen. Heute liegen immerhin schon über 2000 Jahre schriftlich aufgezeichneter Erfahrungen hinter uns. Aber es wäre wohl falsch unsere schriftlosen Vorfahren deswegen, und infolge ihrer mangelnden Technisierung prinzipiell als „dumm“ einzuschätzen. Sehr  wahrscheinlich hatten sie ein wesentlich besseres Gedächtnis und schärfere Augen als wir heute  - und ihre Erfahrungen bei der  Himmelsbeobachtung wurden über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende mündlich weitergegeben.

 

Antike Quellen /  Innerhalb der westlichen Kulturtradition ist das Überleben astrologischen Wissens vor allem dem antiken Wissenschaftler und Philosophen PTOLOMÄUS (ca.? 80 – 160) aus Alexandria zu danken, der in seinem TETRABIBLOS das astrologische Wissen seiner Zeit zusammenfaßte, welches vor allem auf der babylonischen Tradition fußte. Wie weit z.B. die Thraker zu ähnlichen Erkenntnissen kamen ist unbekannt. Jedenfalls ist dieses Buch von Ptolomäus bis heute mit Einschränkungen eine aufschlußreiche Quelle astrologischen Wissens westlicher Tradition geblieben. Betrachtet man die antike griechische Geschichte ist es sehr wahrscheinlich, daß gerade die Griechen schon vor der hellenistischen Zeit von ihren Nachbarn, den Thrakern sehr beeinflußt wurden und deren Wissen übernahmen und weiterentwickelten. Das betrifft besonders die bronzezeitlichen Himmelsbeobachtungen, sprich frühe astronomische Kenntnisse, die vorwiegend aus dem nördlichen Europa stammen, wofür die vielen steinzeitlichen Beobachtungsstätten sprechen, deren bekannteste „Stonehenge“ in Südengland ist. Daß sich religiöse Vorstellungen mit diesen astronomischen Beobachtungen verbanden, erkennt man noch überdeutlich an den nach griechischen Göttern benannt Planeten. Die ganze Vorstellung eines göttlichen Himmels oder einer im Himmel „wohnenden“ Seele hat sich bis ins heutige Christentum hinein erhalten. top  

 

Radikale Gesinnungswandel /  Durch radikale „Paradigmenwechsel“ in der menschlichen Geschichte gehen immer wieder wichtige Erkenntnisse verloren. Ein gutes Beispiel für solche Gesinnungswandel ist Bulgarien, das von den vorgeschichtlichen Thrakern angefangen, mehrere solcher geistiger Einbrüche erlebt hat, die wichtigsten durch Römer, Türken, dann durch den Kommunismus, und jetzt durch den Kapitalismus und eine extreme Wissenschafts- und Technikgläubigkeit. Bei solchen Ümstürtzen  findet ein radikaler Gesinnungswandel statt. Neben neu entstehenden Möglichkeiten gehen dabei  aber auch soziale Ideale, Bestrebungen und Erkenntnisse verloren, Gemeinschaftsgebäude werden nutzlos, Forschungen werden eingesellt, altes Wissen geht verloren. So wurden z.B. den astronomischen Kenntnissen in der thrakischen Kultur durch den Übergang vom kosmischen Bewußtsein zu einer christlichen Offenbarungsreligion die spirituelle Basis entzogen. Kosmische Kenntnisse wurden von christlichen Interpretationen überdeckt, was um so leichter ging da z.B. der thrakische Orpheuskult eine gewisse christliche Symbolik vorwegnahm. Trotzdem wurden gerade frühere Kultstätten nicht selten als Teufelswerk angeprangert. Trotzdem ist die Astrologie begleitet von einem ständigen Für- und Wider bis heute nie ganz aus dem Bewußtsein der Menschen verschwunden.

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Infographie unseres Sonnensystems

(keine maßstäbliche Darstellung)

 

Zone de Texte:  Astronomische Basis /  Heliozentrische Darstellung unseres Sonnensystems. Um die Sonne (gelb) kreist die Erde (grün) und um die Erde kreist der Mond (blau). Erde, Mond und Planeten (schwarz) kreisen gegen den Uhrzeigersinn (roter Pfeil) annähernd in einer Ebene um die Sonne (Tierkreis- oder Eklipikebene). Hinter den Tierkreis-Zeichen befinden sich heute allerdings andere Stern-Bilder als vor 2000 Jahren. Für Horoskoperstellungen bildet diese aktuelle Darstellung die Grundlage. Für die Interpretation spielt es dabei aber keine Rolle ob von einem helio- oder geozentrischen Sonnensystem ausgegangen wird, da die Proportionen von der Erde aus gemessen werden. Da auch in der Vorzeit sehr wahrscheinlich planetare und stellare Abstände und Rhythmen beobachtet wurden, brachten auch neolithischen Ergebnisse mit freiem Auge ähnliche Ergebnisse wie heute: Z.B. wann der 12jährige Jupiterrhythmus mit dem aktuellen Mond, der Venus oder Mars zusammenfallen würde etc. So etwas kann am freien Nachthimmel beobachtet werden. Wenn es von einer Geburtshöhle aus beobachtet wurde, könnte ihm eine besondere Bedeutung gegeben worden sein.

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Untersuchungsangebote

Nach meiner 40-ig jährigen Erfahrung erhält man nur auf der Basis eines „exakten“ Geburtszeitpunktes sowohl für einen Menschen, als auch für das neu geborene Jahr aussagekräftige Prognosen (Horoskop heißt ja auf Griechisch nicht umsonst Stundenschau). Mein Angebot gilt daher nur für einen ca. fünf Minuten genauen Geburtszeitpunkt - und wenn Geburtsort und Hauptaufenthalt nördlich des Äquators liegen. Vorteilhaft für das Verstehen der Analysen ist es, wenn Sie über 30 Jahre alt sind (1. Saturntransit über die Geburtsposition), also bereits eine gewisse Selbsterkenntnis und Lebenserfahrung besitzen.

 

50.- €/h MÜNDLICHE BERATUNG mit Skype auf Deutsch/ Englisch/ Französisch (Italienisch) nur nach Terminabsprache.

ngebot

15.-    KOSMOGEN-ZEITANALYSE (Zeitraum für 12 Monate, Startmonat beliebig wählbar). OHNE Frage, aber mit persönlicher Markierung von 2-3 für Sie wichtiger Tendenzen zu einem Stichwort von Ihnen. Diese Untersuchung kommt ohne Tierkreiszeichen aus.

 

40.-    KOMMENTAR zur ZEITANALYSE Nur nach einer vorher erstellten Zeitanalyse möglich, Bestellung spätestens 3 Monate nach Beginn der Zeitanalyse (Zeitraum 12 Monate ab Bestellung) mit persönlicher Beantwortung Ihrer Frage/n, Ihres Ansinnens

 

60.-    Vergleich mit dem THRAKISCHEN JAHRES-HOROSKOP vor allem sinnvoll für öffentlich-, oder in Führungspositionen Tätige. Persönliche Beantwortung Ihrer Frage/n, Ihres Ansinnens (Zeitraum 12 Monate ab „Weihnachten“).

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Angaben für eine Bestellung /Beratung

Name: Wenn nicht anders  gewünscht Ihre E-Mailadresse

Uhrzeit der Geburt, sollte auf ca. 5 Minuten genau sein, in der damals vor Ort aktuellen Zeit angeben (also keine Zonen oder Sommerzeit abziehen). Die genaue Zeit ist meist in der Klinik registriert oder am Gemeindeamt, Mütter haben nicht immer eine genaue Erinnerung. Geben Sie an wie genau Sie die Geburtszeit einschätzen (genau/ ungefähr/ weiß nicht)

Geburtsjahr  Für das bessere Verarbeiten solcher Untersuchungen ist es vorteilhaft wenn Sie über 30 Jahre alt sind. Warum? Sie haben dann bereits eine gewisse Selbsterkenntnis und Lebenserfahrung (1. Saturnübergang über seine Geburtsposition) was ihnen eine bessere Verarbeitung der Analyse erlaubt.

Geburtsort/ Land: sollte auf der nördlichen Hemisphäre liegen, ebenso Ihr derzeitiger Hauptaufenthaltsort/ Land.

Startpunkt der Untersuchungen Alle Untersuchungen umfassen einen Zeitraum von 12 Monaten. Die Zeitanalysen starten – wenn nicht anders gewünscht - mit dem Auftragsmonat. Ein Kommentar dazu kann sofort oder spätestens 3 Monate nach Beginn einer Zeitanalyse bestellt werden. Nachher erfordert er eine erneute Zeitanalyse. Der Thrakische Vergleich wird zur Wintersonnenwende (Weihnachten) berechnet und gilt für das kommende Jahr bis zur nächsten Weihnacht.

 

FRAGEN

Für die kosmogen-Zeitanalyse können Sie beim Auftrag EIN Stichworte angeben, das Ihrem derzeitigen Interesse am nächsten kommt (z.B. Familie oder Hausbau, Reisen, Eheprobleme, Heirat, Krankheit, Verlagsarbeit, Karriere, Sport etc. Stichwort kann auch eine Beifügung enthalten wie z.B. politische oder Sport-Karriere). In der automatischen Auswertung werden dann 2-3 Tendenzen von mir persönlich markiert, welche diesem Thema am ehesten entsprechen.

 

Fragen im Kommentar u. Thrakischen Vergleich / Dort haben Sie die Möglichkeit zu einer genaueren Frage, welche ich persönlich beantworte (mit keinen Textmodulen). Fassen Sie sich bei dieser Frage möglichst kurz und konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. 

Z.B. Ich bin Tischler, verheiratet, 2 Kinder und möchte gerne im Ausland arbeiten. Wann ist eine günstige Zeit dazu in den nächsten 12 Monaten – es muß nicht unbedingt in meinem Beruf sein?

Oder: In unserer Familie gibt es derzeit ziemliche Probleme, wir haben eine dreijährige Tochter und meine Frau hat seit einem Jahr einen Freund. Noch wohnen wir gemeinsam und ich möchte eigentlich keine Scheidung. Wie entwickelt sich diese Situation in nächster Zeit für mich.  

Oder: Ich bin Rechtsanwalt, wir haben eine neue Partei gegründet, die zwar als konservativ und rechts eingestuft wird, wir empfinden sie aber als sehr fortschrittlich. Wie stehen meine Chancen für diese politische Tätigkeit im kommenden Jahr?

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Auftragsbestätigung/ Bezahlung/ Lieferzeit

Barbezahlung bei mündlicher Beratung. Bei schriftlicher Beratung bekommen Sie von mir eine Auftragsbetätigung per E-Mail mit Angabe meines Bankkontos (IBAN). Wenn Sie mit  PayPal bezahlen, verwenden Sie bitte diese  E-Mail-Adresse   Als Zahlungsidentifikation gilt entweder Ihre E-Mailadresse, Ihr Pseudonym oder das Geburtsdatum. Lieferzeit ca. 3 Tage nach Zahlungseingang als PDF-Datei..

 

Kontakt

Als Schutz vor SPAM die E-Mailadresse bitte per Hand in Ihr E-Mailprogramm eintippen!

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Macht und Selbstmächtigkeit/ Wenn sich die Sonne in einer Eklipse verfinstert erkennt das Leben, daß es die Sonne ist die ihm irdisches Dasein schenkt. Die alten Magier entdeckten das Geheimnis der Zeit : Wann sich die Sonne von der Erde zurückzieht und wieder erscheint. So stellten sie sich vor die Sonne und machten die anderen glauben es stünde in ihrer Macht die Sonne zu verdunkeln und wieder zu erwecken. Und indem sie sich vor die Sonne stellten und deren Licht hinter ihnen leuchtete, machten sie sich zu Königen auferden, und glaubten sie selbst wären die Sonne. Da begannen nun aber  auch all’ die anderen sich selbstherrlich und allmächtig als Sonne zu fühlen. Da aber fing die Erde an sich zu verdunkeln und das Leben auf ihr begann ganz leise und langsam zu ersticken >>>>

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eolithische Ursprünge der Astrologie in Bulgarien

Steinzeitplanetarien / Neben den bekannten Megalithbauten in Westeuropa (Normandie/ Bretagne/ Wales/ Irland) wurden in letzter Zeit auch in Bulgarien und Rumänien mehrere solcher Steinzeitanlagen entdeckt, bzw. ausgegraben - insbesondere sogenannte "Steinzeitplanetarien". Die Anlagen sind entweder tor-, kreis- oder höhlenförmig. In Bulgarien ist das Sonnentor bei Busovgrad/ Kazanlak, das vom Archäologenehepaar Alexander und Valeria Fol entdeckt wurde am bekanntesten (Bild am Kopf der Webseite). Dieses Sonnentor ist nach den Tages- und Nachgleiche orientiert, während die Idee zum Thrakischen Jahreshoroskops von der Geburtshöhle bei Padartsi inspiriert ist. Diese im Neolithikum zusätzlich bearbeitete Höhle ist nach der Wintersonnenwende als Jahresbeginn ausgerichtet (Bilder weiter unten). Solche Höhlen findet man nicht nur in Bulgarien, in letzter Zeit wurden z.B. auch sehr viele in Österreich in der Steiermark entdeckt, wobei auf deren astronomische Orientierung noch gar nicht geachtet wurde. Die älteste 25 000 Jahre alte Höhle dieser Art wurde bis jetzt bei Nizza entdeckt.

 

Alter der Monumente / Bei einem Alter von mindestens über 8000 Jahren sind diese Steinzeit-Observatorien so alt wie das Sonnen-Observatorium im deutschen Goseck in dessen Nähe auch die Himmelsscheibe von Nebra entdeckt wurde - die allerdings jüngeren Datums ist. Auf jeden Fall sind die Anlagen älter als die ägyptischen Pyramiden und auch älter als das weltweit so bekannte Stonehenge in England (ca. 5000 Jahre alt). Man findet solche Anlagen ja weltweit und aus unterschiedlichen Epochen. Die Steinkreise von Göbekli-Tepe in der Südost-Türkei mit einem Alter von ca. 12 000 Jahren zählen derzeit zu den ältesten Kreisanlagen dieser Art. Steinzeitplanetarien gelten vordergründig als Sonnenobservatorien, weil Hinweise auf nächtliche Beobachtungen schwierig nachzuweisen sind. Aber man glaube nicht, daß unsere schriftlosen Urahnen dumm waren, weil sie statt des Internets nur den nächtlichen Sternenhimmel als "Bildschirm" kannten - den dafür aber um so besser.

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rsprung des Thrakischen Jahreshoroskopes

Thraker / In der Antike waren große Teile des Balkans und insbesondere Bulgarien vom Volksstamm der Thraker besiedelt, diese wurden von den Griechen sogar als Erfinder der Astrologie bezeichnet - der Thrakische Priester Decenius soll z.B. genaue Kenntnisse über 350 Sterne gehabt haben. Nachdem die Wirkung der Sonne auf das Leben erkannt wurde, lag es nahe auch andere Veränderungen am Himmel auf ihren Einfluß auf das Leben zu untersuchen. Die Thraker bildeten kein einheitliches Reich und vermischten sich im Westen mit den Griechen und im Osten mit nomadischen Reitervölkern (Protobulgaren). Sie hatten rege Kontakte mit ihren Nachbarn bis in den vorderen Orient hinein und nahmen von dort auch astronomisches Wissen mit. Wahrscheinlich kam ihr Sonnenkult sogar aus dem vorderen Orient und vermischte sich mit der Verehrung einer erdgebundenen Muttergöttin (Sonnensohn und Erdmutter). Wie im Neolithikum bzw. in der Bronzezeit astronomische Kenntnisse astrologisch ausgewertet wurden, ist - außer durch Babylonier und präkolumbianische Kulturen – ziemlich unbekannt. Obendrein war es weltweit üblich, daß Priester entsprechendes Wissen geheim hielten und die Thraker entwickelten auch keine Schrift, sodaß man über Ihre konkreten Kenntnisse eher auf Vermutungen angewiesen ist.

 

Fehlende Überlieferung / Schriftliche Überlieferung hätte der Geheimhaltung sogar geschadet. Man vergißt auch leicht, daß man vor der phonetischen Schrift nicht über Sprache sondern über Bilder bzw. Zeichen und Symbole kommunizierte (z.B. bis heute bei den chinesischen „Schriftzeichen“ oder derzeit wieder mit Symbolen bei der Mobiltelefonie). Das Bild des Tierkreiszeichens ist z.B.. ein typisches Symbol dessen vielschichtiger Inhalt gelernt und überliefert werden muß. Die Vermutung, daß bereits in der Vorzeit astronomische Bewegungen astrologisch ausgewertet wurden ist ziemlich sicher, da die Beobachtung einfach ist und lediglich eine erhöhte Sensibilität für die damit verbundenen Stimmungen erfordert. Nicht unwahrscheinlich auch, daß diese Menschen damals eine andere und erhöhte Wahrnehmung hatten als wir Gegenwärtigen, die durch ständige selbstgeschaffene technische Impulse aus der Umgebung von unserer Selbstwahrnehmung abgelenkt werden. Und in den Himmel schaut heute seit Fernsehen und Computer ja kaum noch jemand. top

 

Kultische Bedeutung /  Von den Thrakern ist uns eine aufschlußreiche Anwendung kosmisch-religiöser Vorstellungen für ihr politisch-gesellschaftliches Leben überliefert. Dabei spielte das Wissen um exakte kosmische Zeitpunkte eine wichtige Rolle. So war der genaue Moment ausschlaggebend wenn die Sonne zur Wintersonnenwende mit ihrem Lichtstrahl am tiefsten in die WIEDER- GEBURTSHÖHLE bei PADARTSI eindrang. Dieser Moment wurde als JAHRESBEGINN von Eingeweihten, Priestern und Stammesführern rituell gefeiert und für zukünftige Handlungen ausgewertet. Im Neolithikum waren ähnliche Anwendungen sehr wahrscheinlich weit verbreitet, da die Berechnungen zum wahren Mittag der Wintersonnenwende auf der ganzen nördlichen Hemisphäre zu gleichen Ergebnissen führen, aber nur bei diesen thrakischen Höhlen ist genaueres zur kultischen Bedeutung überliefert.

 

Als das neolithische Wissen wieder vergessen war, blieb bei diesen Orten höchstens ihre Bedeutung als Orakelstätte oder als Ort heilender Energien erhalten. In der Antike dürfte z.B. das thrakische Perperikon für prognostischen Rat zeitweise sogar populärer als das griechische Delphi gewesen sein. Im Zuge der Christianisierung wurden entsprechende Anlagen nicht selten als Teufelswerk zerstört. Die Österreicherin Frau Dr. Schwamberger hat sich intensiv mit bulgarischen Heilerinnen beschäftigt und ist dabei immer wieder auf deren Vorstellung von sympathischen Strukturen des Kosmos gestoßen. Es gibt auch mehrere Berichte in denen bulgarische Heilerinnen Kranke zur Genesung durch ein „Sonnentor“ kriechen lassen, was wohl auf die Überlieferung dieser Orte als Wiedergeburt einer heilbringenden Sonne verstanden werden kann. top

 

Sonnensohn und Mutter Erde /  Sehr poetisch war die Vorstellung der Thraker von der Sonne als Sohn von Mutter Erde. Dieser Sonnensohn kehrt rhythmisch immer wieder zur Wintersonnenwende in den Mutterschoß der Erde zurück, befruchtet sie und wird von ihr aufs neue geboren. In diesem Sinn sind Ende (Tod), Befruchtung und (Wieder)-Geburt im Augenblick der Wintersonnenwende vereint. Insofern ist das hier vorgestellte Thrakische Jahreshoroskop eine Verbindung Thrakischen Brauchtums mit moderner westlicher Astrologie. Es wird als Jahresanfang für die Geburtshöhle von Padartsi nach klassischer westlicher Astrologie zur Wintersonnenwende am wahren Mittag berechnet.

 

Bilder der Geburtshöhle (Utroba Cave)

von Padartsi (41,70°N – 25,24°O) in Südbulgarien bei Kardschali

 

 

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15.- €   Kosmogen ZEITANALYSE mit  STICHWORt-Wahl

Eine automatische Transitauswertung als Basisuntersuchung für 12 Monate mit Markierung von 2-3 für Sie wichtiger Tendenzen zu Ihrem Stichwort.

 

Diese Untersuchung kommt ohne Tierkreiszeichen aus. Auf das Wesentliche konzentrierte Textinterpretation mit 12 monatigem Transit-Kalender (Startpunkt ist ein beliebiger Monat). Es werden die aktuellen Bewegungen von 5 Himmelskörpern unseres Planetensystems im Verhältnis zu astronomischen Positionen bei Ihrer Geburt untersucht. Bei den Himmelskörpern handelt es sich um die astrologisch am besten untersuchten Langsamläufer (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto) deren Wirkung längere Zeit andauert. Ihre sich verändernden Abstände zu Positionen bei der Geburt werden als Transite bezeichnet.

 

Transite erzeugen bestimmte sich ändernde Gefühlsstimmungen bzw. Handlungstendenzen. Innerhalb von 12 Monaten ergeben sich 15-25 Transite mit 25-35 Auslösungszeitpunkten (Stimmungshöhepunkte). Diese Wirkungen werden auf ca. 10 Seiten Text automatisch interpretiert (+ 5 Seiten allgemeine Erklärungen). Da sich die Tendenzen zum Teil überschneiden und wiederholen dient zur besseren Übersicht ein graphischer Kalender.

 

Trotz eines solchen Kalenders ist es für Laien nicht immer leicht das für Sie wichtige Thema schnell herauszufinden. Sie haben daher die Möglichkeit beim Auftrag EIN Stichwort anzugeben das ihrem derzeitigen Interesse am nächsten kommt (z.B. Familie, Hausbau, Reisen, Eheprobleme, Liebe, Heirat, Gesundheit, Verlagsarbeit, Karriere etc., es sind auch zusammengesetzte Begriffe möglich wie z.B. Politikkarriere oder Buchveröffentlichung, etc.). Ich sehe mir dann die Auswertung persönlich an und markiere 2-3 entsprechende Einflüsse. Diese Grunduntersuchung entspricht im übertragenen Sinn etwa einer Blutuntersuchung oder einem Röntgenbild in der Medizin. Unabhängig von Fragen oder Problemen ist es durchaus sinnvoll sich diese Untersuchung einmal im Jahr machen zu lassen.

Kurzdeutung mit Infos zur Technik Bsp. Angela Merkel 2016

 

▲alle Angebote

 

40.- €   persönlicher KOMMENTAR zu Ihrer Zeitanalyse

mit FRAGE zur kosmogen Transit-Auswertung, bzw. zu Ihrem Ansinnen Dieses  Angebot setzt eine vorherige Kosmogen-Zeitanalyse voraus. Der Kommentar besteht nicht aus vorprogrammierten Textmodulen sondern wird von mir persönlich ausgearbeitet. Er beinhaltet einen zusammenfassenden Text von ca. 350 Worten zu Ihren Erwartungen oder Ihrem Ansinnen für die nächsten 12 Monate und stellt eine Ergänzung und Erweiterung der Zeitanalyse dar, indem noch weitere astrologische Techniken zur Hilfe genommen werden: Das Geburtsbild (astronomische Positionen zur Geburt), Sekundärdirektionen (ein Tag nach der Geburt entspricht einem Jahr nach der Geburt), und aktueller Solarimpuls (exakter Sonnenransit auf Geburtssonne am aktuellen Geburtstag). Dieser Kommentar entspricht im übertragenen Sinn den Anmerkungen und der Beratung  eines Arztes zu einem Blut- oder Röntgenbild.

Kurzdeutung mit Infos zur Technik Bsp. Angela Merkel 2016

 

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60.-    VERGLEICH mit dem Thrakischen Jahreshoroskop

Vergleich des aktuellen Thrakischen Jahreshoroskops mit einer persönlichen Geburt und Auswertung in Bezug auf Ihre FRAGE bzw. Ihr Ansinnen

 

Das  Angebot besteht aus einem zusammenfassenden Kommentar von ca. 350 Worten zu Ihren Erwartungen oder Ihrem Ansinnen für das kommende Jahr. Es wird von mir persönlich ausgearbeitet, besteht also nicht aus vorprogrammierten Textmodulen. Startpunkt ist die Wintersonnenwende (liegt derzeit 1-2 Tage vor Weihnachten). Die Interpretation gilt für das kommende Jahr bzw. 12 Monate ab Jänner - Dezember.

 

Rechnerisch gesehen handelt es sich bei dieser Untersuchung um persönliche Transite zum wahren Mittag der Wintersonnenwende. Während das Thrakische Jahreshoroskop alleine gesehen für die ganze nördliche Halbkugel gilt, zeigt sein Vergleich mit dem persönlichen Horoskop die persönliche Einbindung eines Menschen in das derzeitige Weltgeschehen auf der nördlichen Hemisphäre. Durch die in den letzten Jahrzehnten entstandene internationale Vernetzung ist diese fast weltweite Bedeutung um so einsichtiger geworden. Daher ist dieses Angebot speziell für Führungskräfte oder öffentlich Tätige gedacht. Der Vergleich könnte im übertragenen Sinn etwa mit einer sehr komplexen klinische Untersuchung verglichen werden.

Kurzdeutung mit Infos zur Technik Bsp. Angela Merkel 2016

 

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Allgemeines THRAKISCHES JAHRESHOROSKOPS 

Als Ausgangspunkt für das Jahr gilt immer die vorherigen Wintersonnenwende (2-3 Tage vor Weihnachten), welche den astronomischen Jahresbeginn darstellt. Es handelt sich dabei um das Geburtsbild des kommenden Jahres für die ganze nördliche Halbkugel. Im Christentum wurde die Geburt Jesu aus ideologisch-missionarischen Gründen in die Nähe der Wintersonnenwende gelegt. Es ist ein rein symbolisches Datum, welches kosmischen- und Offenbarungsglauben (Christentum) miteinander verknüpfen sollte. Der Moment in dem uns die Sonne von der zunehmenden Dunkelheit erlöst entspricht einem neugeborenen Kind das in den Tag tritt. Solche Zeitpunkte und Ereignisse gelten im Leben prinzipiell als Erlösungs- und Hoffnungsmomente, als Kunde zukünftigen Heils (Geburt des Erlösers und Heillands). Von der Kirche wird eine solche Interpretation und absichtliche Nähe des Datums zum heidnischen Sonnenkult natürlich abgelehnt. Statt dessen wird herumgerätselt wie stimmig der 24. Dezember für die Geburt Christi nun wirklich sei, ohne zu begreifen, daß es sich um ein rein symbolisches Datum handelt, das vor allem die heidnische Sonnenwende durch ein christliches „Ereignis“ ersetzen sollte.

Kurzdeutung mit Infos zur Technik Bsp. Angela Merkel 2016

 

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Autor OTTO KAYSER

1940 in Wien geboren

Architekturstudium Technische Universität Wien / Selbständiger Entwurfsarchitekt in Berlin

1975 Erste Begegnung mit Astrologie/ Unabhängige Forschung/ Vorträge/ Verbandstätigkeit. Ab 1980 praktische Überprüfung durch Entwicklung professioneller Anwendungen. 1991-2007 Niederlassung in Südwestfrankreich / Künstlerische Arbeiten

Ab 2008 Informationsreisen in der Europäischen Union/ Türkei/ Marokko. Ab 2015 Entwicklung des Thrakischen Jahreshoroskops.

 

Zusammenfassend besteht mein Interesse vor allem darin Astrologie aus dem Sumpf ihrer Populärformen zu befreien und sie wieder zu einer vertrauenswürdigen, nachprüfbaren und zeitgemäßen Disziplin zu entwickeln. Dieser Reformversuch machte es bisher leider nur zu oft notwendig sich mit Fehlentwicklungen, Mißbrauch und Lobbyismus innerhalb der eigenen Interessensgruppen auseinanderzusetzen. top

 

Thrakischer Mondkalender bei Sarmizegetusa in Rumänien

 

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Stichwörter

Alter der Monumente _  Interpretations-Angebot  _ Antike Quellen _  Astrologie und faktische Wirklichkeit _  Astrologische Häus _ Astrologie ohne Tierkreiszeichen _ AstroNOmische Basis _  AstroNOmie und Kalender  _ Autor _ Bestellung _ Bezahlung  _ Erste Kalender _ Fehlende Überlieferung_ Frühe Entstehung _ Geburtshöhle bei Padartsi _ Interpretation   _  Kapitelübersicht _ Kommentarangebot _ Kosmische Ein- und Unterordnung _ Kultische Bedeutung _  Kulturelle Einflüsse  _ Macht und Selbstmächtigkeit _  Nördlich u. südlich des Äquators _ Naturwissenschaft _ Orphisches Universum _ Radikaler Gesinnungswandel _  Realisierungsvielfalt  _ Religiöse Wurzel _ Sarmizegetusa _ Sinngehalt des Sonnenkultes _ Sonnensohn und Mutter Erde _ Steinzeitplanetarien _  Sternbilder und Tierkreiszeichen  _  Transite  _ Thrakisches Jahreshoroskop _ Traumatisierung _  Tierkreiszeichen _ Thraker  _ Thrakisches Jahreshoroskop _ Über die 12er Teilung _ Zeitanalyse _ Zeitaltertheorie top

 

Einführende Literatur zum Thema

ORPHEUS THE THRACIAN (Dr .Valeria Fol 2008) mit vielen Bildern neolithischer Geburtshöhlen in Bulgarien

THE THRACIANS (Prof.Alexander Fol, Dr. Valeria Fol 2005) über die wenig bekannte Kultur der Thraker mit vielen Bildern

HEILERWESEN IN BULGARIEN (Dr. Claudia Schwamberger 2014) Tiroler Psychologin, zu sympathisch-kosmischen Strukturen bei Heilerinnen

KOSMISCHE KULTSTÄTTEN DER WELT (Archäologe Ken Taylor 2012) archäoastronomische Monumente mit vielen Bildern und astronomischen Erklärungen

THE DEITIES OF THE THRACIANS (Dr. Valeria Fol, Prof. Dimitar Popov 2010) über die Götterwelt der Thraker welche die griechische Kultur wesentlich beeinflußten

WIEVIEL MONDE HAT DAS JAHR (Semjon Issakowitsch & Seleschnikow 1981) über das Kalenderwesen und seine astronomischen Voraussetzungen von der Vorgeschichte bis heute

DIE HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA (Prof.Dr. Harald Meller und Historiker Kai Michel 2018) über eine bisher unbekannte bronzezeitliche Kultur in Mitteleuropa und ihre astronomischen Kenntnisse

DAS GROSSE LEXIKON DER ASTROLOGIE (Astrologen Daniela Weise, Klemens Ludwig 2001) eine sehr ausführliche Information über Astrologie, ihre geschichtlichen, exotischen u. gegenwärtigen Formen

ASTROLOGISCHE MENSCHENKUNDE/ BAND 3 (Astrologe Ring Thomas 1975) das bisher international beste Buch zur Deutung von Planetenkombinationen (kostenlos als Pdf-Datei ladbar)

 

 

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